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11/02/1979 12:00
Herr Riese, hörrlich ist offenbar eine Wortkombination aus „Herrlich“ und „Hören“. Was ist an ihrer Arbeit denn so herrlich?
„In vielen mittelständischen Unternehmen wird der akustische Auftritt noch sehr stiefmütterlich behandelt. Imagefilme, Webseiten oder Werbespots werden mit durchschnittlichem Geklimper unterlegt. Das könnte man auch genau so gut weg lassen. Unsere Mittelstandskunden nutzen unsere Kompositionskompetenz, wodurch ihre Kommunikation deutlich emotionaler, ansprechender und damit effizienter wird. Ein starker Marketing-Vorteil. Das ist doch herrlich für unsere Kunden.“
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11/02/1979 12:00
Musik und Vertonung ist also mehr als nur schmückendes Beiwerk?
„Erheblich mehr! Schalten Sie einmal bewusst an einem Fernseh-Abend den Ton aus. Sie werden feststellen, dass jegliche Spannung, jedes Lachen oder auch erotisches Knistern verloren geht. Da kommt Null-Komma-Null positive Gänsehaut auf. Warum? Weil wir Menschen über unsere Gehörgänge einen Grossteil der Emotionen aufnehmen. Wenn man am Sound spart, dann ist das wie billiger Wein. Stillt Durst, macht aber keine Freude.“
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11/02/1979 12:00
Bei welchen Medien genau kann man denn mit ihrer Hilfe sein Marketing emotionalisieren?
„Hervorragend bei TV-Spots, YouTube-Videos, HR-Imagefilmen, Webseiten, Messebeschallung, akustische Kundengeschenke, Warteschleifen und sogar bei der guten, alten Fahrstuhlmusik“
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11/02/1979 12:00
Auf ihrer Website sagen Sie, dass Sie Fahrstuhlmusik hassen.
Wenn sie schlecht und nicht von uns ist, dann JA!
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11/02/1979 12:00
Vielen Dank für das Gespräch, Herr Riese